Nach einem Gasaustritt am Bahnhof Basdorf im brandenburgischen Landkreis Barnim haben die Einsatzkräfte Entwarnung gegeben. Am späten Abend des 22. Juni 2026 sei die akute Gefahr beendet gewesen, wie aus Angaben der zuständigen Stellen hervorgeht (Tagesspiegel).
Was passiert ist
Am Bahnhof Basdorf war nach Darstellung eines Sprechers der Leitstelle Wasserstoff aus einem Behälter ausgeströmt. Wegen der Explosionsgefahr richteten die Einsatzkräfte einen Sperrkreis von 300 Metern ein. Der Bahnverkehr wurde gestoppt. Basdorf gehört zur Gemeinde Wandlitz; dort verkehren auf der Heidekrautbahn seit Ende 2024 wasserstoffbetriebene Züge. Ob der betroffene Behälter zu dieser Bahnanlage gehörte, geht aus den vorliegenden Angaben nicht eindeutig hervor.
Maßnahmen und Warnung
Anwohnerinnen und Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten und sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Über Warn-Apps gab das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine Warnung vor Explosionsgefahr heraus. Angaben zu Verletzten lagen nicht vor.
Entwarnung am späten Abend
Im Laufe des späten Abends zog das BBK die Warnung vor der Explosionsgefahr zurück. Damit endete der Einsatz, eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Behördenangaben nicht mehr. Wie genau das Leck gefunden und abgedichtet wurde und wie lange der Einsatz insgesamt dauerte, war zunächst nicht im Detail bekannt.



