In Brandenburg an der Havel hat ein nächtlicher Brand in einem Mietshaus neun Menschen verletzt. Wie Polizei und Feuerwehr nach Angaben von Lokalmedien mitteilten, brach das Feuer in einem Wohnhaus in der Otto-Sidow-Straße aus. Einsatzkräfte rückten in der Nacht zum Montag mit einem Großaufgebot an.
Lauter Knall vor dem Feuer
Zeugen berichteten den Behörden zufolge gegen 3.45 Uhr von einem lauten Knall. Kurz darauf wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert. Zur Art des Geräuschs und seinem Zusammenhang mit dem Brand machten die Behörden zunächst keine näheren Angaben. Die Feuerwehr begann nach eigenen Angaben umgehend mit den Löscharbeiten. Die umliegenden Hauseingänge wurden abgesperrt, das Gebiet weiträumig abgeriegelt.
Sieben Menschen im Krankenhaus
Von den neun Verletzten wurden sieben zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Menschen erlitten den Angaben zufolge nur leichte Verletzungen und wurden ambulant versorgt. Nach Informationen der Volksstimme wurde unter den Verletzten auch ein Polizeibeamter leicht verletzt. Angaben dazu, wie schwer die übrigen Verletzungen waren und ob es sich um Rauchgasvergiftungen handelte, lagen zunächst nicht in gesicherter Form vor.
Ursache noch unklar
Wo genau im Gebäude das Feuer ausbrach und wie viele Bewohner evakuiert werden mussten, teilten die Behörden zunächst nicht mit. Die Brandursache sei „gegenwärtig unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen“, zitierte die Volksstimme die Polizei. Den Berichten zufolge wurde unter anderem wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt; ein konkreter Tatverdacht oder eine Schuldzuweisung war damit nicht verbunden. Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens war zunächst unklar. Die Ermittlungen zu Ursache und Hergang dauerten an.



